Führerscheinverlust – was jetzt?
Für viele Bundesbürger gehört der Führerschein zum täglichen Leben dazu. Sie besitzen damit die nötige Lizenz, mit einem Kraftfahrzeug am deutschen Straßenverkehr teilzunehmen. Umso ärgerlicher ist es, wenn der geliebte Führerschein nicht mehr vorhanden ist. Für einen Verlust der Fahrerlaubnis gibt es unterschiedliche Gründe, sie können selbst- oder unverschuldet sein. In jedem Fall ist der Verlust aber sehr ärgerlich.
Fehlverhalten im Straßenverkehr
Die Missachtung der Straßenverkehrsordnung kann den Entzug der Fahrerlaubnis bedeutet. Zu schnelles Fahren, Missachtung einer roten Ampel oder schlichtweg zu viele Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sind mögliche Auslöser für einen Führerscheinentzug. Je nach Umfang des Fehlverhaltens kann die Fahrlizenz für ein bis drei Monate entzogen werden, in schlimmen oder wiederholten Fällen auch für eine längere Zeit. Oftmals ist eine MPU, eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, die einzige Option, den Führerschein zurück zu bekommen. Bei der MPU werden die Fahreigenschaften sehr genau untersucht, nur bei einem erfolgreichen Abschluss wird der Führerschein wieder ausgeteilt. Die Kosten für die Untersuchung sind bundesweit einheitlich, unterschieden wird aber in der Art des Verkehrsverstoßes. Die Kosten liegen zwischen 383 € und 725 €.
Wenn die Fahrerlaubnis verloren geht
Geht der Führerschein verloren, muss der Verlust zunächst der Polizei gemeldet werden. Sie stellen eine Bescheinigung aus, die beim Straßenverkehrsamt des Heimatortes vorgezeigt werden muss. Zusammen mit Personalausweis und Passfoto kann man dort einen neuen Führerschein beantragen, die Kosten dafür belaufen sich je nach Wohnort auf 15 bis 30 Euro.

